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Wie Sie die Anliegen der Otto Pohl-Stiftung unterstützen können

Zum Beispiel durch eine Zustiftung, eine Erbschaft, eine Schenkung oder die Gründung einer eigenen Treuhand­stiftung. Auf diese Weise können Sie nicht nur dazu ­beitragen, dass die Lebenshilfe Celle ihr Angebot auf ­hohem Niveau hält, sondern auch sicherstellen, dass Ihr Name auch in Zukunft im Gedächtnis bleibt. Ihre Stiftung muss nicht automatisch ein Geldbetrag sein. Gerade weil das gestiftete Geld im Gegensatz zu einer Spende als Kapital erhalten bleibt, unterstützen auch Wertpapiere und Immobilien den Aufbau des Stiftungsvermögens Mit diesen Mitteln ist eine Stiftung eine langfristige und nachhaltige Hilfe. Auf diesen Seiten informieren wir Sie über verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung und stehen Ihnen für alle weiterführenden Fragen gern persönlich zur Verfügung.

1. Erbe, Vermächtnis, Testament

1.1. Ein Testament ...

... ist die Voraussetzung dafür, dass die Otto Pohl-Stiftung durch Ihren Nachlass bedacht werden kann. Ohne Testament tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft und das heißt: Im Regelfall erbt Ihr Ehepartner eine Hälfte des Nach­lasses und die andere Hälfte teilen sich Ihre Kinder beziehungs­weise Enkel. Sind Sie alleinstehend und haben keine weiteren Verwandten, fällt ihr Vermögen an den Staat. Mit einem Testament (oder Erbvertrag) können Sie ganz genau bestimmen, welche Menschen oder Organisationen - zum Beispiel die Otto Pohl-Stiftung - bedacht werden sollen.

Wie sieht ein Testament aus?
Ein Testament aufzusetzen, ist keine allzu schwierige ­Angelegenheit. Ein Testament kann von jedem Erwachsenen im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte aufgesetzt werden - und zwar in zwei Formen:
handschriftlich - das private Testament oder
notariell - das öffentliche Testament.

1.2. Vermächtnis oder Erbeinsetzung

Erbeinsetzung bedeutet: Sie benennen eine oder mehrere Personen oder die Otto Pohl-Stiftung als Erben und machen sie damit zum Rechtsnachfolger. Alle Rechte, aber auch alle Pflichten, alle Vermögensgegenstände, aber auch alle Verbindlichkeiten gehen auf den oder die Erben über!
Wenn Sie der Otto Pohl-Stiftung nur einen bestimmten Betrag oder einzelne Werte wie eine Immobilie, Aktien, ein Grundstück oder eine Sammlung vermachen wollen, empfiehlt sich ein Vermächtnis. Auch das Vermächtnis muss im Testament festgeschrieben werden. Der- oder diejenige, dem /der das Vermächtnis zufällt, wird nicht Mitglied der Erbengemeinschaft, hat aber gegenüber den Erben einen Anspruch auf die ihm vermachten Werte. Wird die gemeinnützige Otto Pohl-Stiftung mit einem Vermächtnis bedacht, so fällt keine Erbschaftssteuer an.

2. Zustiften ...

... können Sie auf vielfältige Weise. Eine Zustiftung ist eine Zuwendung an eine bestehende Stiftung. Im Rechtssinne ist jede Zustiftung eine Schenkung zu Lebzeiten. Im Unterschied zur Spende, die zeitnah verwendet werden muss, erhöht Ihre Zustiftung das Vermögen der Otto Pohl-Stiftung und bleibt somit dauerhaft erhalten. Allein die Zins- und anderen Erträge werden für die vielfältigen Aufgaben der Stiftung eingesetzt und sichern die Beständigkeit unserer Arbeit über viele Jahre hinweg. Zustiftungen werden vom Staat mit großzügigen Steuervorteilen bedacht.
Für die Otto Pohl-Stiftung können Sie in beliebiger Höhe zustiften - Sie müssen lediglich eine Überweisung auf unser Stiftungskonto mit dem Hinweis „Zustiftung“ veranlassen.
Selbstverständlich können Sie nicht nur Geldbeträge stiften. Auch Wertpapiere, Grundstücke, Immobilien oder veräußer­bare Wertgegenstände - zum Beispiel eine Sammlung - tra­gen dazu bei, das Stiftungsvermögen der Otto Pohl-Stiftung langfristig aufzubauen. Weitere Möglichkeiten des Zustiftens, wie die Zustiftung per Testament, per Schenkung oder durch das Errichten einer eigenen Treuhandstiftung stellen wir Ihnen auf den nächsten Seiten vor.

3.    Bei einer Schenkung ...

... können Sie festlegen, ob ihr Geschenk - zum Beispiel ein Grundstück, ein Haus oder eine Geldsumme - einem bestimmten Zweck zugute kommen soll oder von der Otto Pohl-Stiftung frei eingesetzt werden kann. Auch den Zeitpunkt der Schenkung und sogar bestimmte Zusatzvereinbarungen, zum Beispiel ein dauerhaftes Wohnrecht, können Sie festlegen. Weil die Otto Pohl-Stiftung als gemeinnützig anerkannt ist, wird keine Schenkungssteuer fällig.
Eine besondere Form der Schenkung ist die Schenkung von Todes wegen. Sie wird erst mit Ihrem Tode wirksam, zählt aber nicht zum Nachlass und kann somit die Erbschaftssteuer verringern. Durch eine Schenkung von Todes wegen bleiben Sie weiterhin flexibel abgesichert: Wenn Sie das Geld plötzlich brauchen, können Sie jederzeit darüber verfügen und die Schenkung widerrufen. Eine Schenkung von Todes wegen für die Otto Pohl-Stiftung muss notariell beurkundet und von uns als Schenkung angenommen werden. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihre Erben die Schenkung nicht anfechten, sollten Sie einen Hinweis in Ihr Testament aufnehmen.
Der Vertrag zugunsten Dritter  ist noch eine Möglichkeit der Schenkung. Dabei weisen Sie Ihre Bank an, zum Beispiel Ihr Sparbuch im Falle Ihres Todes an die Otto Pohl-Stiftung auszuzahlen. Banken und Sparkassen haben dafür entsprechende Formulare. Auch diese Form der Schenkung muss von der Otto Pohl-Stiftung angenommen werden, damit sie im Zweifelsfall nicht von den Erben widerrufen werden kann.

4. Die Treuhandstiftung

Eine eigene Stiftung unter eigenem Namen zu gründen und so die Arbeit der Lebenshilfe Celle zu unterstützen steht ­Ih­nen grundsätzlich offen. Unter dem Dach der Otto Pohl-Stiftung können Sie Ihre eigene Treuhandstiftung gründen - mit eigenen Zielen, eigenem Stiftungszweck im Rahmen der Ziele der Otto Pohl-Stiftung, eigener Satzung, einer eigenen Steuernummer und natürlich mit einem ­eigenen Namen.
Stiften Sie eine Immobilie, kann sie entweder als Wohnung für die beeinträchtigten Menschen der Lebenshilfe genutzt oder frei vermietet werden. Bei einer Vermietung können die Mieterträge – bis auf Rücklagen zur Instandhaltung – in vollem Umfang dem Stiftungszweck zukommen.
Damit Ihre Stiftung für die beeinträchtigen Menschen in der Lebenshilfe Gutes bewirken kann, muss sie jährliche ­Zinserträge erbringen, die sinnvoll eingesetzt werden ­können. Deshalb braucht Ihre Stiftung ein gewisses Grundkapital, um sinnvoll damit arbeiten zu können.
Sie können den Förderzweck der Stiftung auch jederzeit durch eine Spende unterstützen.

Das Vermögen ...
... Ihrer unselbstständigen Stiftung verwaltet die Otto Pohl-Stiftung als Treuhänderin. Dass Ihr Stiftungskapital separat verwaltet und so eingesetzt wird, wie Sie es der Stiftung vorgegeben haben, ist eine Selbstverständlichkeit, auf die Sie sich verlassen können.