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BBB

(Berufsbildungsbereich)

Der Berufsbildungsbereich (BBB) ist eine Abteilung der WfbM. Ziel ist die Förderung beeinträchtigter Jugendlicher und junger Erwachsener, die auf die Arbeit in der WfBM, weiterführende Rehabilitationsangebote oder den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet werden sollen.
Die Konzeption des Berufsbildungsbereiches orientiert sich am Fachkonzept für Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich in Werkstätten für behinderte Menschen (HEGA-06-2010) der Bundesagentur für Arbeit vom 21. Juni 2010.

Der Ablauf des Berufsbildungsbereiches:
Die Maßnahme beginnt mit dem Eingangsverfahren (i.d.R. drei Monate), in dem festgestellt wird, ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben ist.
Darauf folgt der Grundkurs in drei Fachkursen zu je drei Monaten. In dieser Zeit werden die erforderlichen Schlüsselqualifikationen vermittelt, die eine Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen sollen.
Im Spezialisierungskurs werden die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse vertieft. In einem Bereich werden über einen längeren Zeitraum (15 Monate) fachspezifische Kenntnisse vermittelt.

Im Spezialisierungskurs werden in der Regel drei Praktika in verschiedenen Gruppen der WfbM durchgeführt, um auf einen anschließenden Arbeitsplatz innerhalb der WfbM vorzubereiten. Je nach individuellen Fähigkeiten und Interessen sind auch Praktika außerhalb der Lebenshilfe möglich.
Der Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Celle gGmbH besteht aus folgenden Bereichen:

  • Arbeitsgruppe
  • Arbeitstrainingsgruppe
  • Gartenbau/Kreativbereich
  • Hauswirtschaft/Küche
  • Holzbearbeitung
  • Metallbearbeitung

Die Bereiche werden in individueller Reihenfolge belegt. Dabei orientieren wir uns an den Wünschen und Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmer.
Die Entwicklung der Persönlichkeit wird durch arbeitsbegleitende Maßnahmen, wie computergestütztes Lernen, Berufsschulunterricht, sportliche Aktivitäten und Musik gefördert. Durch den Besuch des BBB kann die Berufsschulpflicht erfüllt werden.
Der Kostenträger für die Teilnahme am Berufsbildungsbereich ist die Bundesagentur für Arbeit. Die Anmeldung für den BBB erfolgt über deren zuständige Berater. Es besteht bei vorliegen einer entsprechenden Behinderung ein Rechtsanspruch nach § 33 SGB IX und § 136 SGB IX.