nach oben


Berufliche Bildung

Berufliche Bildung dient der Entwicklung der Persönlichkeit und der Heranführung an eine dauerhafte Beschäftigung innerhalb und außerhalb von Werkstätten.

Eingangsverfahren
Die Aufgabe besteht darin, bis Ende des Eingangsverfahrens folgende Fragen zu beantworten:

  • Ist die Werkstatt (für behinderte Menschen) die geeignete Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben?
  • Welche (berufs)bildenden und ergänzenden Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben kommen in Betracht?
  • Wie könnte bei Bedarf der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt umgesetzt werden?


Bei Klärung beziehen wir vorhandene Erkenntnisse von z.B. Berichten, Zeugnissen, Auswertungen von Praktika oder Vorgutachten mit ein.

In der Regel dauert das Eingangsverfahren drei Monate.
Bei Vorliegen eines Gutachtens zur Diagnostik der Arbeitsmarktfähigkeit (DIA-AM) kann das Eingangsverfahren im Einzelfall auf vier Wochen verkürzt werden.

Berufsbildungsbereich
Die Berufsbildungsmaßnahme dauert zwei Jahre, dient der beruflichen Qualifizierung und vermittelt die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten der Werkstatt.
Ausgangspunkt unseres Handelns sind die Wünsche, Interessen, und Fähigkeiten des Teilnehmers der Berufsbildungsmaßnahme. Dabei ist für uns die Entwicklung von passgenauen und individuellen Lösungen in der beruflichen Bildung von hoher Wichtigkeit.
Die Konzeption des Berufsbildungsbereiches orientiert sich an dem Fachkonzept für Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich in Werkstätten für behinderte Menschen (vgl. HEGA-06-2010 der Bundesagentur für Arbeit vom 21.06.2010).

Die Entwicklung der Persönlichkeit wird durch unterstützende Maßnahmen wie computergestütztes Lernen, sportliche Aktivitäten und Musik gefördert.

Weiter besteht die Möglichkeit am Berufsschulunterricht teilzunehmen.
 
Hinweis:
Durch den Besuch des Berufsbildungsbereiches kann die Berufsschulpflicht erfüllt werden.


Kontakt:
Lebenshilfe Celle gGmbH
Henning Lanfermann
Tel.  05141 997-235
EMail: henning.lanfermann@lhcelle.de