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Ausgelagerte Einzelarbeitsplätze

Bei ausgelagerten Arbeitsplätzen handelt es sich um eine dauerhafte Tätigkeit von Werkstattbeschäftigten außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes unter Beibehaltung des WfbM Status. Dazu zählen auch sonstige Unternehmen der Lebenshilfe Celle gGmbH.

Ziel der ausgelagerten Arbeitsplätze ist es, eine berufliche und soziale Integration durch eine, an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Menschen, adäquate Beschäftigungsmöglichkeit zu erreichen. Eine dauerhafte berufliche Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu den Bedingungen eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses darzustellen und im Idealfall, nach Prüfung sämtlicher Rahmenbedingungen, den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erzielen.

Die Lebenshilfe Celle gGmbH organisiert das Angebot der ausgelagerten Arbeitsplätze nach den jeweiligen Neigungen, Fähigkeiten und Wünschen der Menschen mit Behinderung sowie den Anforderungen und dem Bedarf der externen Beschäftigungsgeber.

Zwischen der Lebenshilfe Celle und dem Beschäftigungsgeber wird ein schriftlicher Vertrag über den ausgelagerten Arbeitsplatz abgeschlossen. Dieser regelt die grundlegenden rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen des Beschäftigungsverhältnisses auf dem ausgelagerten Einzelarbeitsplatz.

Bei der Tätigkeit auf einem ausgelagerten Einzelarbeitsplatz wird die Verantwortlichkeit der WfbM gegenüber dem Beschäftigten nicht eingeschränkt. Dies umfasst auch die Rahmenbedingungen des Arbeitsplatzes. Die Rückkehr auf einen Arbeitsplatz in den Räumen der Celler Werkstätten ist für den Beschäftigten jederzeit möglich. Die Entlohnung des Beschäftigten auf dem ausgelagerten Arbeitsplatz erfolgt im Rahmen des internen Lohnsystems der Lebenshilfe Celle gGmbH.