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Fachdienst Berufliche Integration (FBI)

Artikel 27 "Arbeit und Beschäftigung" des Gesetzes zum UNO-Übereinkommen über die Rechte behinderter Menschen besagt,
"Menschen mit Behinderung haben das gleiche Recht auf Arbeit, dies beinhaltet das Recht auf die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, die in einem offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderungen zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld frei gewählt oder angenommen wird."
Menschen mit Beeinträchtigungen sollen demnach da arbeiten können, wo alle Menschen arbeiten. Sie können und sollen Unterstützung am Arbeitsplatz bekommen und sie sollen wie alle Menschen, ihren Beruf aussuchen und frei wählen können.

Der Fachdienst Berufliche Integration organisiert, begleitet und fördert den Übergang von Menschen aus den Celler Werkstätten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und realisiert das Recht der Leistungsnehmer nach voller und gleichberechtigter Teilhabe am Arbeitsleben in den unterschiedlichsten Berufsbranchen.

Der FBI arbeitet nach einem 3-Stufen-Konzept. Bei der Umsetzung des Konzepts werden stets die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Menschen einschließlich der Anforderungen und Bedarfe des externen Betriebes berücksichtigt. In enger Absprache mit allen Beteiligten wird so ein möglichst allen Bedarfen gerechter Arbeitsplatz geschaffen. Das Konzept beinhaltet die Arbeitserprobung interessierter Menschen auf einem Praktikumsplatz mit einer Dauer von maximal 12 Wochen, führt weiter über einen ausgelagerten Einzelarbeitsplatz in einem Erwerbsbetrieb, mit einer maximalen Dauer von 2 Jahren. Die 3. Stufe des Konzeptes führt im Idealfall zur Übernahme des Menschen mit Beeinträchtigung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis des allgemeinen Arbeitsmarktes.

Das Team des Fachdienstes begleitet und berät in diesem Prozess, sowohl den Menschen mit Beeinträchtigung, als auch die potentiellen Arbeitgeber. Die Erwerbsbetriebe profitieren von einem leistungsfähigen und motivierten potentiellen Arbeitnehmer. Das Risiko einer Fehlbesetzung wird durch intensive Begleitung vor Ort, gerade in der Einarbeitungszeit, durch das Fachdienstteam minimiert und die Unternehmen erfüllen ihre Beschäftigungspflicht bei gleichzeitiger Reduzierung der Ausgleichsabgabe.

Der Fachdienst organisierte bisher eine Vielzahl von Praktika und ausgelagerte Arbeitsplätzen für Menschen aus den Celler Werkstätten. Interessierte Unternehmen und Betriebe können sich für ein erstes Informationsgespräch an den Fachdienst Berufliche Integration wenden.

Kontakt:
Fachdienst Berufliche Integration
Nils Kunert
Tel: 05141 98060-112
Fax: 05141 98060-111
EMail: fbi@lhcelle.de

Susanne Trettin
Tel: 05141 98060-110
Fax: 05141 98060-111
EMail: fbi@lhcelle.de