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Stadt Bergen und Lebenshilfe Celle präsentierten neue Kinderkrippe

Eröffnung der integrativen Krippe Seymourstraße in Bergen

BERGEN (mau). In hellen, bunten und fröhlichen Farben präsentiert sich die neue integrative Krippe in der Seymourstraße in Bergen, die jüngst von der Stadt Bergen und der Lebenshilfe Celle GmbH feierlich eröffnet wurde.

Die Stadt Bergen als Bauherr und die Lebenshilfe Celle als Träger hatten zur Eröffnung der neuen Krippe eingeladen, die in den ehemaligen Räumlichkeiten der britischen Slim School untergebracht ist.
Vom großen mittigen Flur aus sind die Räume für die Kinder beidseitig gleich aufgeteilt, so dass die rote und die blaue Gruppe den gleichen Platz zum Toben und Spielen, zum Essen, aber auch zum Ausruhen hat. Jede Gruppe hat einen 60 Quadratmeter großen Gruppenraum, der neben einer Menge Platz zum Spielen, Toben und Weltentdecken auch klitzekleine Sitzmöbel bietet. Hier können die Mädchen und Jungen malen und basteln oder essen und trinken, findet sich doch die Küchenzeile gleich daneben, an denen die Erzieherinnen leckere Köstlichkeiten für die Kleinen zubereiten können. Weiterhin hat jede Gruppe einen sogenannten Förder- und Forderraum. Sowohl für die Kinder der blauen als auch der roten Gruppe sind hier kleine Schlafmatratzen untergebracht, so dass sie sich bei Bedarf ausruhen können. Schließlich sind noch die sanitären Räume für jede Gruppe mit klitzekleinen WCs, einer Waschbeckenlandschaft und einem höhenverstellbaren Wickeltisch ausgestattet. Schließlich gibt es noch einen Raum für die Mitarbeiter sowie eine große Küche, eine sogenannte Verteilerküche. Ein Bringdienst versorgt die Krippe mit Tiefkühlgerichten, die dann von den Erzieherinnen für die Kinder zubereitet werden.
Sowohl Steffen Hollung von der Lebenshilfe Celle als auch Erster Stadtrat Frank Juchert lobten die sensationell schnelle Arbeit der beteiligten Baufirmen, die die Krippe in kürzester Zeit fertiggestellt haben.
Wie Frank Bührmann vom Fachbereich Bauen und Umwelt erklärte, dauerte die Umsetzung der Krippe von dem Tagesordnungspunkt der Suche nach einer zusätzlichen Krippenbetreuung in Bergen im März 2018, über die Baugenehmigung nach drei Monaten bis zur Fertigstellung nach nur weiteren zwei Monaten.
Die Auflistung der zeitlichen Umsetzung mache fast atemlos, erklärte der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Dr. Clemens Kasper. "Dass wir als Lebenshilfe in den Regelbereich eintreten, ist für uns etwas ganz Neues", erklärte er und betonte, dass man diesen wichtigen Bereich für Kinder in Zukunft nicht mehr trennen wolle.
Bis zu 27 Kinder können in der Krippe betreut werden, sowohl halbtags als auch ganztags, in einer Regel- oder integrativen Gruppe. Geplant ist die Unterbringung der Krippenkinder zunächst bis 2021, dann nämlich will die Stadt Bergen eine neue Kindertagesstätte anbieten können, in der die Kinder aus der Seymourstraße mit übernommen werden.

Berger Kurier / Seite 7
Sonntag, 7. Oktober 2018

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