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Offenheit im "Schutzraum"

Neues Corporate Design für die Lebenshilfe Celle 

CELLE. Die Lebenshilfe Celle tritt ab 2018 mit einem neuen Logo auf. Mit diesem und den bereichsbezogenen Unterlogos wird ein modernes und klares Erscheinungsbild vorgelegt, das die Marke Lebenshilfe Celle repräsentiert.

In Anlehnung an die Tradition des Sozialunternehmens setzt die Celler Organisation weiterhin auf Blau als Grundfarbe. Das neue Design besteht neben den Schriftzügen, aus einem Halbkreis, der sich nach oben rechts öffnet und einem Punkt, der sich aus der Mitte herausbewegt. Die Lebenshilfe Celle zeigt somit, dass sie für den Schutz der Leistungsnehmer steht, solange sie ihn in Anspruch nehmen wollen, ihnen zugleich ­bereichsbezogen jede Form der Begleitung anbietet, um ihnen zu ermöglichen, den „Schutzraum“ zu verlassen, wenn sie es wünschen.

Die drei neu bezeichneten Bereiche "Leben und Lernen", "Celler Werkstätten" und "Leben und Wohnen" sind in Anlehnung an das Dachlogo farblich nur leicht verändert.

Die "Celler Werkstätten" sind als regionaler Ansprechpartner für die Teilhabe am Arbeitsleben bereits bekannt. Zu den vier Betriebsstätten in Altencelle, Nienhagen, Groß Hehlen und Bergen, in denen unter anderem Aufträge für die Automobilbranche, die Lebensmittel- und Werbeindustrie sowie Gastronomie, Handwerk und Privatkunden bearbeitet werden, gehören auch Arbeitsgruppen beim Zweckverband Abfallwirtschaft (Elektrorecycling) und Aurea/Adelheidsdorf (Automobilzulieferer). Angeschlossen an die Celler Werkstätten ist der eigene Bereich der Beruflichen Bildung als wesentliches Element der Teilhabe am Arbeitsleben. Der Berufsbildungsbereich hat das Ziel, beeinträchtigte Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch ältere Menschen, die bereits im Berufsleben standen, aufgrund einer eingetretenen Beeinträchtigung nicht weiter erwerbsfähig sein konnten, mit beruflichen Bildungsangeboten in Theorie und Praxis auf die Arbeit in den Werkstätten und auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Bereits hier erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Produktionsstätten, Celler Unternehmen und den Berufsschulen. Insgesamt bieten die Werkstätten 700 Menschen Leistungen und Angebote mit den Schwerpunkten Bildung, Qualifizierung und Arbeit an.

Der Bereich "Leben und Wohnen" hält an elf Standorten in Stadt und Landkreis Angebote vom vollstationären Wohnen, mit umfassenden Unterstützungsleistungen, über Wohngruppen und Wohntrainingseinheiten vor. Hinzu kommen fast 100 Plätze des ambulant begleiteten Wohnens auf. Über 200 Mieter mit Handicap werden von pädagogischen Mitarbeitern auf Grundlage individueller und personenzentrierter Konzepte im persönlichen Lebens- und Wohnumfeld unterstützt. Dabei stets mit dem Ziel, die Autonomie, Selbstbestimmung sowie Teilhabe zu fördern.

Der dritte Bereich "Leben und Lernen" ist mit der mobilen Hausfrühförderung, dem Heilpädagogischen Kindergarten und der Comenius-Schule breit aufgestellt. Darüber hinaus gibt es integrative Kooperationsangebote in Zusammenarbeit mit anderen Kindergärten und Schulen. Die etwa 180 Kinder und Jugendlichen werden von qualifizierten pädagogischen Mitarbeitern unterstützt und gefördert. (cz)

Cellesche Zeitung / Seite 10

Dienstag, 2. Januar 2018

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