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Auszeichnung für "inklusive Betriebe"

CELLE. Der Landkreis Celle will ein Zeichen für mehr Inklusion setzen. Um einen Anreiz für Betriebe zu schaffen, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen, sollen vorbildhafte Inklusionsbemühungen durch die Vergabe der Türplakette „Inklusiver Betrieb“ ideell gefördert und gewürdigt werden. Am Dienstag hat sich die Politik im Sozialausschuss des Kreistages einstimmig hinter die Pläne der Verwaltung gestellt, gab Landkreis-Sprecher Tore Harmening nach der Sitzung bekannt.

Die Auszeichnung „Inklusiver Betrieb“ soll die Bereitschaft von Unternehmen erhöhen, die Fähigkeiten und Potenziale von Menschen mit Behinderungen bei Einstellungsverfahren zu berücksichtigen, hofft der Landkreis, der den „Aktionsplan Inklusion 2017/18 für ein barrierefreies Niedersachsen“ umsetzen will. Der Plan beschreibt Ziele und formuliert konkrete Vorschläge aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, um die UN-Behindertenrechtskonvention nach und nach umzusetzen.

Im nächsten Schritt will der Landkreis Celle Vertreter der Einrichtungen mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung – also Lebenshilfe, Lobetalarbeit, Werk- und Lebensgemeinschaft Dalle – sowie die Kreishandwerkerschaft und die Industrie- und Handelskammer an einen Runden Tisch holen, gab Harmening bekannt. Dort soll ausgelotet werden, wie das Konzept am besten umgesetzt werden kann. (siz)

Cellesche Zeitung / Seite 15

Freitag, 15. Juni 2018

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