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Das neue RückBauZentrum wird feierlich eröffnet

Auf dem Gelände des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Celle

Neues RückBauZentrum wird mit Festakt offiziell eröffnet

CELLE (ram). Am Freitag, 29. April, erfolgt auf dem Gelände des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Celle in Altencelle mit geladenen Gästen die Eröffnung des neuen RückBauZentrums (RBZ) für Elektro- und Elektronikaltgeräte.
Es wird von der Lebenshilfe Celle gGmbH, dem Zweckverband Abfallwirtschaft Celle und Hellmann Process Management GmbH & Co. KG (HPM) betrieben, die damit einen neuen Meilenstein in ihrer mehr als 20-jährigen Kooperation setzen. Die Bauzeit für das RBZ war von August 2015 bis April 2016. Das Projekt schafft mit einem Mal zirka 25 Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung aus den Celler Werkstätten der Lebenshilfe in einem arbeitsmarktnahen Umfeld. Sie erhalten damit mehr direkte Teilhabe am Arbeitsleben und werden in ihrer Gesamtpersönlichkeit gefördert. Durch die Zentralisierung der Rückgabemöglichkeit von Elektro- und Elektronikaltgeräten für Bürger und Gewerbetreibende werden Arbeitsprozesse neu strukturiert und die Logistik optimiert. Die Annahmestellen im Landkreis bleiben bestehen. Die Kombination aus händischer Zerlegung und hochwertiger Recyclingtechnologie sichert wertvolle Sekundärrohstoffe und schont so die natürlichen Ressourcen. Darüber hinaus ist durch die Zerlegung direkt vor Ort gesichert, dass Schadstoffe entfrachtet werden, die Altgeräte in zertifizierte Entsorgungswege gelangen sowie die Sekundärrohstoffe in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt und zur Produktion neuer Geräte eingesetzt werden können.
Auf dem Gelände des Abfallzweckverbandes sind außerdem noch weitere Baumaßnahmen fertiggestellt worden, die dann einen Tag später, am Samstag, 30. April, beim "Tag der offenen Tür" offiziell eröffnet werden. "Die Anlage war in die Jahre gekommen" erläutert Tobias Woeste, Geschäftsführer des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Celle, den Grund für die umfangreichen Baumaßnahmen. Ein weiterer Grund sei, dass es weniger Abfall, dafür aber verschiedene Abfallströme gebe. Die Summe der verwertbaren Abfälle sei größer als die der beseitigten Abfälle. Die Bandbreite reiche von Sperrmüll, Altholz, Metall, Papier und Pappe über Bauschutt, Grünabfall und Reifen bis hin zu Elektroaltgeräten. "Das werden in Zukunft eher noch mehr Fraktionen, in die getrennt wird", meint er. "Dem wollen wir mit der Anlage zukünftig gewachsen sein". Ein wichtiger Punkt sei laut Woeste, dass die neue Anlage kundenfreundlicher sei. Und sie präsentiere sich nun übersichtlicher und großzügiger.

Laut Woeste sei in mehreren Abschnitten gebaut worden. Der erste Bauabschnitt sei der Eingangsbereich mit der Kasse und den überdachten Waagen, der von April 2015 bis April 2016 erstellt wurde. Die dahinterstehende LVP-Halle für Leichtverpackungen, in der ebenerdiges Abladen in Buchten möglich ist, sei der zweite Bauabschnitt. Sie wurde von August bis Dezember 2014 gebaut, sei bereits seit dem 1. Januar 2015 in Betrieb und werde nun offiziell eröffnet. Der dritte Bauabschnitt sei die neue Containerstation mit ihren Stationen. Bauabschnitt vier sei der neue Grünanlieferbereich mit einem SB-Automaten. Die Schaffung von mehr Parkplätzen sowie mehr Abstellflächen für die Müllfahrzeuge sei der fünfte Bauabschnitt. Mit Bauabschnitt sechs erfolgte die Schaffung einer großen Fläche für den Containerdienst, so-dass nun mehr Container auf dem Gelände Platz haben. In Bauabschnitt sieben sei der alte Sozialtrakt aufgestockt worden, wodurch zusätzliche Büros entstanden seien.

Celler Kurier / Seite 7
Mittwoch, 27. April 2016

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