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Arbeitsgruppe feierte ihr 20-jähriges Bestehen

ADELHEIDSDORF. Seit 20 Jahren kooperieren die Lebenshilfe Celle gGmbH und die Firma Auria Solutions GmbH durch die so genannte "Außenarbeitsgruppe Auria". In Adelheidsdorf gab es dazu kürzlich eine Feierstunde. Zu Gast waren auch Mitarbeitende der Auria Solutions GmbH mit ihrem Werksleiter Dr. Jan Borkowski. Dieser brachte in seiner schwungvollen und begeisterten Ansprache zum Ausdruck, wie bedeutend die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe für Auria ist - nicht nur funktional, sondern auch emotional. Als Zeichen der Anerkennung verteilte er dabei Präsente an alle Beschäftigten.
Lebenshilfe-Geschäftsführer Clemens M. Kasper betonte in seiner Rede die Wichtigkeit, Menschen mit Beeinträchtigung unterschiedliche Möglichkeiten zur Vorbereitung auf den ersten Arbeitsmarkt bieten zu können. Besonders die Möglichkeit, in einem Unternehmen mit industrienahen Arbeitsplätzen zu arbeiten, wie hier bei Auria, sei eine wichtige Qualifizierung und ein gelungener Schritt in Richtung Inklusion.
Produktionsleiter der Celler Werkstätten, Olaf Kuhn, zeichnete in seiner Rede noch einmal die Entwicklung der Zusammenarbeit nach. Vom Jahr 1982, als die ersten Aufträge für die Stankiewicz GmbH bearbeitet wurden (noch in den Räumen der Lebenshilfe in Altencelle), bis zum 23. November 1998, als der erste Arbeitstag der 40 Beschäftigten der Lebenshilfe in Adelheidsdorf begann. Acht Jahre später waren bis zu 80 Beschäftigte mit sechs Gruppenleitungen
in zwei Werkhallen beschäftigt, bis die Firma 2008 in die Insolvenz ging und von heute auf morgen 70 Beschäftigten ein neuer Arbeitsplatz geschaffen werden musste.
Aus dieser Situation ist in kurzer Zeit die Betriebsstätte Nienhagen der Celler Werkstätten entstanden. Heute arbeiten wieder bis zu 22 Beschäftigte vor Ort.

Der Dank galt an diesem besonderen Tag allen Beteiligten, die an der 20-jährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit und an dem festlichen Rahmen mitgewirkt haben und jetzt noch mitwirken, nicht zuletzt den derzeitigen Gruppenleitungen Anne Mikula und Florian Schöpp. Im Anschluss gab es noch viele Gespräche zwischen den Gästen und den Mitarbeitenden der Lebenshilfe, bei der so manche Erinnerungen ausgetauscht wurden.

Celler Kurier / Seite 14
Sonntag, 2. Dezember 2018

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