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Sechs Comenius-Schüler beenden Schullaufbahn

Jetzt startet die zweijährige Berufsorientierungs-Phase

Garssen. "Allen alles zu lehren": Unter diesem Leitgedanken stand die Didaktik und Methodik von Johann Amos Comenius, dem Namensgeber der Förderschule der Lebenshilfe. Hinter den sechs Schulabgängern der Comenius-Schule in Garßen liegt ein aufregendes Schuljahr 2018/2019: Für einen Schüler begann ein neuer Lebensabschnitt mit dem Auszug aus dem Elternhaus in eine Wohngruppe. Andere freuten sich auf die jährlich stattfindenden Klassenfahrten, die in diesem Schuljahr nach Papenburg und Travemünde in die Jugendherberge führten.

Die Schüler absolvierten Praktika in den Celler Werkstätten und in der Werk- und Lebensgemeinschaft Dalle. Ziel dieser Praktika ist es, den Schülern den Übergang vom Schulleben in das Arbeitsleben transparenter zu gestalten.

Die größte Veränderung in diesem Schuljahr war allerdings für die Schüler und Lehrer der Umzug der Schule nach Garßen in das ZIB (Zentrum für Inklusion und Bildung). Tatkräftig halfen die Schüler der Sekundarstufe II beim Aus- und Einzug mit.

Im Mai wurde dann das Café Capito am Heeseplatz neu eröffnet. In Service und Küche helfen dort die Schüler mit, unter Anleitung der Lehrkräfte verschiedene Frühstücksarrangements herzustellen und zu verkaufen.

Mit einer großen Feier wurden jetzt die jungen Erwachsenen aus dem Schulleben verabschiedet. Schulleiter Steffen Hollung fand treffende Worte für die Berufsstarter, die ab dem 2. September im Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe und in der Werk- und Lebensgemeinschaft Dalle ihre gut zweijährige Berufsorientierung durchlaufen.

Die Zeugnisübergabe fand mit netten Anekdoten aus den letzten zwölf Schuljahren und mit individueller musikalischer Untermalung statt. (cz)


Cellesche Zeitung | Seite 15 | Samstag, 6. Juli 2019
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