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On- und Offline gut vernetzt

Lebenshilfe setzt in Zeiten von Corona auf digitale Angebote und Beschäftigungspakete

Celle. Soziale Arbeit funktioniert nicht per Homeoffice. Sie basiert auf Nähe. Für soziale Dienstleistungsunternehmen wie die Lebenshilfe Celle stellt das momentan eine besondere Herausforderung dar. In den Bereichen „Celler Werkstätten“, „Leben und Wohnen“ sowie „Leben und Lernen“ werden  rund 1150 Menschen mit Beeinträchtigung von 400 qualifizierten Mitarbeitern begleitet. Die Möglichkeiten des Internets werden hier – wie in vielen anderen Betrieben auch – so gut es geht genutzt. Aber auch offline gibt es einige Angebote.
Die Gruppenleitungen rufen regelmäßig bei den Beschäftigten an und fragen nach, wie sie zurechtkommen. „Manche haben wegen des Virus regelrecht Angst davor, irgendwann wieder zur Arbeit zu kommen“, sagt Lebenshilfe-Sprecherin Nina Frey. „Andere können aus unterschiedlichen Gründen
gar nicht von zu Hause arbeiten.“ Wer es mit der Isolation besonders schwer hat, wird in einer Notgruppe begleitet. In den Celler Werkstätten arbeiten um die 700 Menschen mit Beeinträchtigung. Sie alle dürfen seit dem 17. März nicht zur Arbeit kommen. [...]

Cellesche Zeitung | Seite 13 | Dienstag, 19. Mai 2020