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Medienmitteilung Landesverband | 21. März 2022

Das Recht auf Bildung endet nicht mit der Schule

Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.03.2022 unterstreicht die Lebenshilfe Niedersachsen das Recht auf Bildung und lebenslanges Lernen für jede*n.

(Hannover, 21.03.2022) Heute ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Das nimmt die Lebenshilfe Niedersachsen zum Anlass, um auf die große Bedeutung von Bildung aufmerksam zu machen. Hierzu sagt der Landesgeschäftsführer Frank Steinsiek: „Zur selbstbestimmten Teilhabe gehört natürlich ganz automatisch auch die Möglichkeit, an Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen und, dass diese auch zugänglich für Menschen mit Beeinträchtigungen sind.“
 
Der Verband fordert daher, mehr Möglichkeiten zur Teilhabe an Bildungsangeboten für Menschen mit Beeinträchtigung zu schaffen und Barrieren abzubauen.
 
Mit einem breiten Angebot an Fort- und Weiterbildungen, die sich gezielt an Menschen mit Beeinträchtigung richten, hat die Lebenshilfe Niedersachsen bereits in den letzten Jahren konkrete Möglichkeiten zur Bildung auch über die schulische Bildung hinaus geschaffen. Angeboten werden diese von unserer Akademie für Rehaberufe. Ergänzend dazu runden inklusive Seminare das Programm ab. Inhaltlich decken die Fort- und Weiterbildungen etwa die Themen Bewohnervertretung und Werkstatträte sowie die Thematik Frauenbeauftragte ab. Darüber hinaus werden das Bundesteilhabegesetz, persönliche Zukunftsplanung, die Vorbereitung auf das Hilfeplangespräch und vieles mehr aufgegriffen. Mit dem Fort- und Weiterbildungsprogramm unterstützt die Lebenshilfe
Niedersachsen Menschen mit Beeinträchtigung damit auch in ihrem Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und ermöglicht ihnen die gesellschaftliche Teilhabe an Bildung.
 
Interessierte können sich hier online über die verschiedenen Kurse informieren und sich dafür anmelden.
Der Welt-Down-Syndrom-Tag wurde 2006 ins Leben gerufen und findet jährlich am
21. März statt. Der Tag dient dazu, auf das Down-Syndrom aufmerksam zu machen und ein Bewusstsein für die Bereicherung, die Vielfalt mit sich bringt, zu schaffen. Der 21. ist dabei bewusst gewählt worden, da Menschen mit Down-Syndrom über drei Exemplare des Chromosoms 21 verfügen.
 


Die Lebenshilfe Landesverband Niedersachsen e.V. wurde am 13. Oktober 1962 von 10 Orts- und Kreisvereinigungen gegründet. Heute gehören dem Landesverband 116 Mitgliedsorganisationen an. Über 75 % aller in Niedersachsen tätigen teilstationären Eingliederungseinrichtungen haben sich in der Lebenshilfe Niedersachsen als ihrem Dach- und Fachverband zusammengeschlossen. Die Lebenshilfe ist Elternvereinigung, Fachverband und Trägerin von Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung. Der Selbsthilfegedanke hat dabei große Bedeutung. Über die Akademie für Rehaberufe bietet die Lebenshilfe Fortbildungen insbesondere für Fachkräfte, Menschen mit Beeinträchtigung und Angehörige an.
 
Mit Standorten in Hildesheim, Wildeshausen und Hannover ist die Lebenshilfe Niedersachsen Ausbilder in der Heilerziehungspflege in Niedersachsen. Die Geschäftsstelle des Landesverbandes der Lebenshilfe hat ihren Sitz in Hannover.
 
Kontakt:
E-Mail: boehm@lebenshilfe-nds.de