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20 Jahre Celler Werkstätten | Jubiläumsfeier

Von einer Außenstelle zur festen Institution

Lebenshilfe blickt auf 20 Jahre am Standort Bergen zurück

BERGEN. Am 21. Oktober 1999 wurde in Bergen eine Zweigstelle der Lebenshilfe eröffnet. Am vergangenen Freitag fand eine Geburtstagsfeier statt, um das 20-jährige Bestehen der Betriebsstätte Bergen der Celler Werkstätten zu feiern. In ihren Ansprachen blickten Geschäftsführer Clemens Kasper und Werkstattleiter Heiko Kübler auf die vergangenen Jahre zurück.

"Bergen als weiterer Standort wurde damals gewählt, damit die Beschäftigten aus dem Nordkreis kürzere Wege haben", so Kasper. War es damals eher eine "Außenstelle", so ist diese Werkstatt in den letzten Jahren "erheblich gewachsen". In Bergen sind derzeit 150 Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen beschäftigt. Außer den Arbeitsbereichen Verpackung und Konfektionierung ist auch die Kaminholz-Fertigung an diesem Standort untergebracht. Zudem bietet die Werkstatt eine Aktenvernichtung und einen integrierten Förderbereich.

An diesem Tag konnten sich die Besucher die Arbeitsbereiche anschauen und sich ihre Tätigkeiten von den Beschäftigten erklären lassen. "Ich muss das blaue Knäckebrot so abzählen, dass am Ende eine genaue Anzahl im Karton ist", erklärt Anke Ottenbreit ihre Tätigkeit. Und auch Tobias Hasselmann achtet darauf, die richtige Anzahl abzupacken. "Mir macht die Arbeit Spaß. Ich wohne im Wohnheim und komme immer gerne zur Arbeit", erzählt er freudig. Doch auch für die Beschäftigten kam der Spaß an diesem Tag nicht zu kurz. Ob an der Torwand, beim Bogenschießen oder während der Aufführungen des Zirkus "Knalltüte" – ein Großteil war froh über den arbeitsfreien Nachmittag und nutzte die Attraktionen vor Ort. Abgerundet wurde der Tag von einem Konzert der "Keltics", die mit ihrem Irish-Folk-Rock für beste Stimmung sorgten. (pri)

Cellesche Zeitung | Seite 13 | Montag, 9. September 2019
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